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Rheinschatten - Shadowrun im Slum

(dark mode)🌓︎

Ich bin Meise, ohne SIN im Slum gestranded, nachdem das Auto meiner Eltern hier in einen Gangkrieg gekommen ist und ich nur mit Deck und der Kleidung am Leib rauskam.
Warum wir gerade dahin gefahren sind? Und warum mein Versuch, meine SIN wieder zu bekommen, mir fast Knast einbrockte?
Keine Ahnung, aber ich werde es herausfinden.

Der Zwergen-Warenumschichter Spätie, die ausgerissene Tochter Sandy, der im Slum gestrandete Meise und der hier aufgewachsene Neo überleben im Rhein-Ruhr Megaplex. Eine Shadowrun Kampagne nach Shadowcore (Fate) Regeln.


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Sonnenaufgang

Sandy will in ein technisch gesichertes Lagerhaus und sucht Meise, den Jungen mit Cyberdeck, der ihr schon häufiger hinterhergeschaut hat. Der kann sicher helfen.

Sie ruft einen Geist des Menschen.

  • Geist: Herrin, was kann ich für euch tun?
  • Sandy: mein Lieber Freund. In diesem Haus müsste ein junger Mann wohnen. Er hat ganz sicher spitze Ohren und einen Wuschelkopf. Kannst du mir sagen, wo er wohnt?
  • G: Er wohnt drüben in den Häusern im zweiten Block hinter der versteckten Wand. Endlich wohnt wieder jemand in meinem Haus.

Meise hört gerade Musik und surft in der Matrix. Weit weg. Auf einer Decke, zwischen aufgerissenen Essenspackungen, in der Ecke ein Haufen Einwegkleidung aus dem Automaten.

Sandy schiebt die Packungen zur Seite und setzt sich.

Nach einer Weile zieht sie Meise den Kopfhörer ab. Er zuckt zur Seite, schaut zu ihr empor. Zu der jungen Frau mit feuerroten Haaren, der er schon oft hinterhergeblickt hat.

  • Meise: Äh, kann ich dir helfen?
  • Sandy: Ja.
  • Meise: Wie hast du mich hier gefunden?
  • Sandy: Ich kann sowas.

Ich muss ihr helfen. Sonst geht sie vielleicht wieder!

Wir gehen zu einem Lagerhaus.

  • Meise: Und was brauchst du da?
  • Sandy: Das sehen wir dann. Ich will nur, dass du die Tür aufmachst. Das kannst du doch.
  • M: Ich glaube schon. Äh, klar kann ich das.
  • S: Dann habe ich ja den Richtigen.

Türen mit Magschlössern. Gesichert. Haben noch Strom. Alle Kameras hier sind kaputt. Innen gibt es noch Signale. Der Host könnte gefährlich sein. Lieber gehe ich physisch ran. Hinter der Tür sind noch viele aktive Haushaltsgeräte.

An der Wand ist eine Plaststahl-Abdeckung. War schonmal offen. Ich hebele sie auf. Irgendwer hat an den Drähten rumgespielt, um das richtig zu übrebrücken, vergeblich. Aber da ist eine noch halbwegs funktionierende Buchse. Ich verbinde das Deck. Verbinde das Kabel des Deck mit dem Kabel aus meiner Hüftbuchse.

Ein Sicherheitssystem ist aktiv. Schreit schon seit drei Jahren Alarm. Als ich mich als Sicherheitstech ausgebe und Entwarnung signalisiere, wirkt es erleichtert und löst sich auf.

  • Meise: Die Tür sollte offen sein.
  • Sandy: Kommst du mit?
  • M: Ja, klar!

Ich folge ihr. Sie zeigt auf Fußspuren.

Das wird zu gefährlich. Ich rufe Neo an. Der hat im Jugendzentrum immer gesagt, er würde bei allem helfen. Und kann kämpfen.

  • Meise: Wie heißt du eigentlich. Ich kann dich ja schlecht weiter rothaarige Schönheit nennen. Im Kopf. Äh …
  • Sandy: nenn mich einfach Sandy. Wo kommst du her?
  • M: Wir hatten vor ein paar Monaten einen Autounfall hier. Ich …
  • S: OK, ich frage mal nicht nach.
  • Neo (taucht auf): Was brauchst du denn hier?
  • M: Hier gibt es viele Sachen, die ja eigentlich niemand mehr braucht. Die werden unglücklich, wenn sie nicht genutzt werden.

Neo sieht aus wie ein Mönch. In kaputter Kleidung, die sicher mal ein tolles Mönchsgewand war.

Er holt sich einen Wischmop und schraubt den Kopf ab.

Sandy wirkt wieder abwesend. Herrisch. Wie etwas Besseres.

  • Sandy: wir müssen aufpassen. Oben gibt’s mehr Ratten. Aber das habt ihr euch schon gedacht.

Ihr Geist sagt ihr, dass sie sich in fast allen Stockwerken durch die Türen gefressen haben.

Oben liegt teils sogar Essen, das Mitarbeiter bei der Evakuierung liegen ließen.

  • Neo: habt ihr einen Transporter?
  • Sandy: eine Kaffeemaschine wäre schon gut.
  • N: könnt ihr die tragen?
  • S: wird schon klappen. Da ist eine Ratte.

In der Kaffeeküche ist ein Schrank aufgenagt und holt sich gerade das das nächste Essen. Eine Teufelsratte, so groß wie ein Hund. Und sie zischt uns an.

Ich zucke zurück hinter die Ecke, aber sie bleiben stehen. Eine Kaffeemaschine. Eine Mikrowelle. Und eine Teufelsratte.

Neo schlägt mit dem Stab nach ihr, aber sie weicht aus. Und faucht ihn an. Verteidigt ihr Essen. Der nächste Schlag von Neo trifft sie. Sie zíeht sich durch ein Loch zurück und wir verkeilen einen Tisch im Loch.

Der Kaffeeautomat stinkt nach saurer Milch. Der Wasserkocher hat ein angefressenes Kabel, sieht aber sonst gut aus. In der Mikrowelle stand noch Essen. Die Spülmaschine könnten wir repariert bekommen.

Die Verpackungen der Mikrowellengerichte sind intakt.

Zucker ist weg, aber Kaffeeweis ist unbenutzt. Wenn nichtmal Ratten das essen …

Ich packe eine Flasche Reinigungsmittel. Im Reinigungsraum im Flur finden wir Müllbeutel.

Ein Kommlink liegt auf dem Tisch. Teuer. Ich packe ihn in die Tasche.

Und da sind Kameras. Sendende. Im Treppenhaus komme ich an die Tür. Versuche ins System zu kommen. Aber der Alarm ist noch aktiv. Ein Sicherheitsmann taucht auf, sieht mich sofort. Feuert eine Netzkanone. Ich kommen gerade so weg, aber sie erwischt mich am Fuß.

  • Sandy: Aufnahmen von uns wären nicht gut.
  • Meise: Dafür müssten wir ins Rechenzentrum kommen.
  • Sandy: Wir sollten nicht zu sehen sein.

Sie gibt mir ein Tuch. Es riecht nach ihr.

Im nächsten Stock sind weniger Ratten, außer bei einem Aktenschrank. An dem sind viele Kratzspuren. Aber nicht geöffnet.

  • Sandy: du kannst das doch sicher.

Kann ich nicht. Es klemmt. Aber ich finde einen Schlüssel.

Ein Fach ist voller Süßkram.

  • Sandy: packt es ein.

Aus Konferenzräumen sammeln wir Flaschen ein. Und zwei drei Liter Thermoskannen. Packen unsere Beute auf einen Rollwagen.

Der nächste Stock ist nur für Execs.

  • Meise: was genau suchst du hier, Sandy?
  • Sandy: irgendwas, das mir das Leben einfacher macht.

Das Schloss ist nicht im Alarmzustand. Geht kaputt, öffnet sich mir aber.

Teurer Teppich. Aufzüge, drei Türen: Suite 1, Suite 2, und eine unbeschriftete. Die Unbeschriftete ist ein Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine, Trockner, Putzzeug, Spint (mit Kittel und Kroks).

Die Magschlösser der Suiten sind gut. Über den Host komme ich nicht rein: er ist im Alarmzustand. Wir müssen physisch ran. Neo kann die Tür aufbrechen und ich komme an die Kabel. Es ist schwer. Ich hoffe, Sandy hat meine nervösen Blicke nicht gesehen. Hat sie sicher. Der Befehl von unten funktioniert.

  • Sandy: sehr gut, Meise, sehr gut, Neo.

Wie ein Hotelzimmer.

Fünf Flaschen mit gutem Alkohol und Markenwasser und teure Getränke. Und ein großes Bett.

  • Sandy: seht ihr dieses Bett? Das will ich.
  • Meise: das kriegen wir doch nicht getragen, zumindest nicht draußen, da wird es dreckig. Da brauchen wir ein Auto.

Neo meint, er kennt jemanden.

Wir gehen zur anderen Suite. Auch das Schloss geht gerade so auf. Ich schwitze viel zu sehr.

Auf dem Bett liegt ein offener Koffer. Anzüge, Hemden, Krawatten, Unterwäsche. Waschzeug eines reichen Mannes liegt im Bad. Ein Datenchip hängt am TV-System. Unbeschriftet. Ich packe ihn ein. Der Anzug ist mir zu groß.

Außerdem teure Konsumelektronik. Eintrittskarten für ein Sportereignis vor drei Jahren. Ich packe meinen Müllbeutel in den Koffer und nehme ihn mit, stecke den Kofferschlüssel ein.

  • Sandy: ist der gechippt?

Hier im Viertel sollte das nicht stören, aber die Chips müssen wir ausbrennen, sonst können wir nicht aus dem Viertel. Oder werden blöd erwischt.

Auf dem Weg zum Serverraum, um die Kameraufnahmen zu löschen, sehen wir immer mehr Rattenspuren.

  • Neo: Was wollen wir da?
  • Meise: die Kameraaufnahmen löschen.

Die Brandschutztür ist von einem Rollbrett blockiert. Die Tür zum Lager ist halb zerfressen und wir sehen Ratten dahinter. Zwei weitere.

Mehrere Ratten beäugen uns aus dem Lager.

Die Metalltür zum Serverraum sieht zu sicher aus. Aber es muss Lüftung geben. Der Raum daneben ist ein Elektroniklager. Das Schloss war blockiert und ist offen. Viel interessante Elektronik. Spannendes.

Die Lüftung läuft durch ein Rohr in der Decke.

Sandy fühlt sich hier wohl. Ein leichter Hintergrundgeruch.

  • Sandy: riecht ihr das auch?

Es riecht stechend nach Chemikalien.

Sie schauen abwesend.

Im Astralraum sieht Neo einen geschmolzenen Mann. Grün-gelblich. Verzogene Formen.

Sandy erkennt ihn als Giftgeist. Er schaut sie interessiert an.

Neo ist angespannt.

  • Meise: Alles OK bei euch beiden.
  • Sandy: Alles OK.

Neo macht Gesten, schnell rauszugehen.

Sandy spricht mit etwas vor ihr (wir hören nur ihre Seite).

  • Sandy: wie heißt du?
  • ??: Ich bin Phillip.
  • S: ich freu mich, dich kennenzulernen, Phillip.
  • S: was machst du hier?
  • Phillip: ich bin für die Fabrik hier zuständig. Seit mich die Familie (sowieso) hier eingesetzt hat.
  • S: bist du der Betriebsleiter?
  • P: ja, genau.
  • S: und du überwachst hier noch alles?
  • P: ist alles im schlechten Zustand, aber …
  • S: tust deine Pflicht?
  • P: so ist es, obwohl ich seit langem schon keinen Antworten auf meine Berichte mehr bekommen habe.
  • S: weißt du, wer ich bin?
  • P: du kommst mir bekannt vor, als würde ich deine Eltern kennen.
  • S: … kennst du auch Johannes Sanders und Herrmann Otto Sanders?
  • P: ja, natürlich kenne ich die.
  • S: die haben dich hier eingesetzt, richtig?
  • P: bin ich froh, dass mal endlich jemand von der Familie wieder da ist!
  • S: willst du mir was melden?
  • P: seit dem Unglück versuche ich hier etwas. Ich habe Ideen, aber die kann ich nicht ausführen. Leute rennen weg, wenn ich mich zeige.
  • S: kannst du mir ein Memo schreiben? Dann werde ich die dem Stiftungsvorstand geben.

Er versucht, die Vergiftung wegzukriegen, aber andere Mächte sind da und wollen es da halten. Was er macht, es wird eher mehr als weniger.

Hier im Keller ist eine Probe der Sache aufbewahrt worden. Da wo die Ratten sind. Zumindest eine Ratte hat sich davon ernährt

  • Sandy: sie hat Einfluss auf die Ratte genommen. Und ist sicher groß und kräftig.
  • Phillip: und sie hat keine Angst, wenn ich mich zeige.

Ein grün-gelber Arm taucht in der Luft auf. Widerwärtig. Ich stolpere entsetzt aus der Tür.

  • Sandy: ich helfe dir. Was müssen wir tun?
  • Phillip: wir müssen das reinigen. Herausfinden, warum das Unglück passiert ist. Vielleicht im Hauptgebäude, wo die Explosion war. Vielleicht ist noch was im Server. Ich glaube … dass Fremde auf dem Gelände waren.
  • S: kannst du mir dein Passwort sagen?

Sie hört auf zu reden.

  • Meise (von der Tür): mit wem redest du eigentlich?
  • Sandy: Ich rede mit Geistern.
  • M: du redest mit Geistern? Schamanistisch?
  • S: ja, so in etwa.

Hinten in dem Lagerraum glimmen die Augen einer Ratte so groß wie ein Pony. Mit schwärenden Wunden, so wie der grässliche Arm in der Luft. Die anderen Ratten im Kreis außenrum. Und dahinter kleine Ratten. Kinder. Auch so grässlich wie die große.

Ich gehe wieder aus dem Gang heraus in den Raum mit Neo und Sandy.

  • Neo: gehen wir in den Serverraum und dann brennen wir das alles nieder?

Ich schnappe mir so viel Elektonik wie ich kann.

Dann schrauben wir das Lüftungsrohr ab. Es dauert. Die Ratten kommen näher. Werden aufgeregter. Aggressiver. Zwei Ratten sitzen vor unserer Tür. Vor den Bisslöchern der Tür.

Das Rohr löst sich und Neo hilft mir hoch. Ich hänge fest. Ohne Neo wäre ich nicht durchgekommen. Aber meit Pulli reißt. Der den Unfall überlebt hat.

Einige LEDs leuchten im Serverraum. Die meisten Server sind aus, aber es läuft wohl für mehrere Häuser. Und in der Mitte ist der Host.

Sandy sagt mir das Passwort eines „Phillip“. Ich stöpsle mich ein.

Ein Raum voller Akten und Schränke und ein leuchtendes Auge in der Mitte.

  • Host: Guten Morgen Herr Geschäftsführer. Bitte liefern sie mir den zweiten Faktor.
  • Meise: Zweiter Faktor nicht erreichbar. Wir müssen den Alarm abstellen.
  • Host: Masterpasswort.

Damit komm ich klar. Ich komme rein. Lasse den Host Daten über den Unfall sammeln und speichern. In der Zeit lösche ich die Kameraaufzeichnungen. Produziert wurde während dem Unfall Agent Y6.7.

Die Daten sind mit den Zugängen des Geschäftsführers verschlüsselt.

  • Neo: deaktivier noch die Sprinkleranlage.

Der Host glaubt mir. Deaktiviert auch die Halonlöschanlage.

Es gibt hier noch Wasser und Strom, aber zuwenig für das Gebäude.

Die Ratten sind grässlich.

  • Sandy: komm, gib mir deine Hand.

Neo springt durch die Ratten, lenkt sie ab.

Wir schleichen vorbei. Sind grade an der Treppe, als mich etwas am Bein berührt. Und in Panik gerate. Wir treffen uns oben an der Treppe wieder.

Neo merkt danach, dass er ein Perlenband verloren hat.

  • Neo: von Onkel …
  • Meise: ich brauche eine Pause. Wie sieht es bei euch aus?
  • Sandy: eine Pause wäre gut. Du kannst übrigens mein Tuch behalten.
  • M: … (findet keine Worte)

Morgennebel

Neo muss leider weg, hat aber noch den Zwergen-Warenumschichter Spätie angerufen.

Ein Transporter fährt vor.

  • Spätie: hat jemand einen Uber bestellt?
  • Meise: wir bräuchten jemanden, der was transportiert.
  • Sandy: du bist Spätie? Du machst deinem Namen alle Ehre.

Wir diskutieren etwas, dann packt Spätie Tragegurte und eine motorisierte Sackkarre.

Auf der gegen überliegenden Straßenseite stehen zwei Ganger. Spätie lässt den Transporter wegfahren.

  • Ganger: was hast du denn in deiner Tasche, Kleiner? Ihr wisst, dass ihr auf alles Zoll zahlen müsst! Auf Ausreden gibt’s Zollerhöhungen! Haben wir gelernt von einem der größten Staatsmänner des 21. Jahrhunderts.

Wir gehen schnell rein und durch die Sicherheitstür. Ich lasse den Koffer hier unten stehen.

  • Spätie: warum sind die Ratten so aufgeregt?
  • Meise: vielleicht waren wir im Keller.
  • Sandy: das wichtigste ist, dass wir mein Bett hier rauskriegen.
  • Spätie: warum ist dein Bett hier?
  • Sandy: weil ich grade kein anderes zur Hand habe. Meise hat die Tür aufgemacht.
  • Spätie: und dein Bett reingestellt?
  • Sandy: das war schon da.

Spätie hat eine kleine Axt und stabile Stiefel.

Wir gehen ins nächste Stockwerk. Spätie schaut deutlich auf das geknackte Türpanel. Nach ein paar weiteren Treppen sind wir wieder oben.

Tiefer Plüschteppich, Mahagonivertäfelte Wände, Schuhputzmaschine und eine lange vertrocknete Zimmerpflanze.

Sandy geht zielstrebig ins Zimmer mit dem Bett. Spätie wirft offensichtlich kundige Blicke auf die Ausrüstung. Hier oben gibt es keine Rattenspuren.

  • Meise: wieso wollen wir eigentlich die Sachen mitnehmen? Wieso ziehen wir nicht einfach hier ein?
  • Sandy: Glaub mir, das ist aktuell keine gute Umgebung für dich. Was da unten ist, das ist nicht schön. Und da hilft auch keine gute Lüftung.

Der Geist steht neben ihr, aber das sieht nur Sandy.

Spätie sieht zwei Home-Entertainment-Systeme, viele Sicherheitskameras mit Fehlermeldung, Hygiene-Tech.

  • Spätie: wenn wir den Aufzug zum Laufen bekommen, können wir auch das ganze Bett runterbringen.

Ich schaue mir den Aufzug an. Ist festgefressen. Ich muss aufs Dach. Spätie und Sandy sind im Zimmer. Ich schaue doch mal rein. Sie bauen nur das Bett ab.

Spätie hilft mir hoch.

Die Tür oben ist etwas störrisch. Klemmt. Mit Späties Axt kann ich daran hebeln und die Luke kracht plötzlich komplett runter. Ich kann sicher landen. Spätie springt aus dem Weg. Glück gehabt.

Mit Kissenbezug und Putzhandschuhen aus dem Putzraum komme ich hoch.

Das Aufzugshäuschen ist verschlossen. Es mit der Axt aufzubrechen klappt nicht, aber nach einer Weile kriege ich die völlig verrostete Tür abgenommen.

Nach etwas Putzen und Notknöpfe drücken und viel an der Elektronik frickeln fährt der Aufzug los.

Ich reinige Späties Axt und kletter wieder über seine Schultern runter. Habe den Chemie-Schmutz vergessen und seine Jacke verdreckt. Wegwischen bringt nichts. Und er sieht an der Axt doch noch Schlieren …

  • Sandy: gut gemacht, Meise.

Ich werd rot.

Wir fahren alle zusammen mit dem Bett runter. Der Aufzug rattert, aber er funktioniert!

Hier unten riecht es komisch. Aber wir fahren wieder hoch und holen mehr, packen den Aufzug voll und gehen die Treppe runter.

Und laufen gerade in eine Gruppe von drei Gangern.

  • Ganger: Ah, ich wusste, dass ihr wieder rauskommen musstet.

Er riecht nach Knoblauch.

  • Ganger: ihr könnt jetzt alle drei verschwinden, oder ihr lasst die kleine hier.
  • Meise: keine Chance.

Verdammt, habe ich Angst.

Sandy versucht sie mit dem Keller zu erschrecken. Sie holen ihre Waffen raus. Kenne, Knüppel mit Nägeln, Pistole in der Hose.

Spätie droht ihnen, dass sie aus dem Weg gehen sollen.

Neben Sandy taucht plötzlich der grün gelb verschmolzene Verwalter auf.

Spätie stolpert ein paar Schritte zu den Gangern.

  • Ganger: das ist irgendso eine Zauberschnalle. Schick den Geist weg, sonst kriegst du Ärger. Wenn ich dich erschieße, verschwiendet der Geist auch.

Spätie schlägt ihm zwischen die Beine und ihn dann zu Boden. Die Ganger fliehen.

  • Geist: Kann ich noch etwas für Sie tun, Miss Sandy?
  • Sandy: Nicht mehr, Phillip.

Dr. Philipp Molton. Das war der Name des Komplexleiters. Ich frage Sandy, aber bevor wir reden unterbricht uns Spätie.

  • Spätie: das ist eine Lagerfeuergeschichte. Lasst uns erstmal das Lager freiräumen.

Ohne ihn hätten wir das Zeug nicht getragen bekommen. Aber der Aufzug läuft jetzt richtig gut. Wir zerstören noch das Panel, damit niemand anders hoch kann.

Vier Ganger stehen draußen. Spätie fährt uns weg. Ein Ganger wollte uns aufhalten, muss zur Seite springen.

Wir halten bei Mama Baos Garküche, am Rostkessel.

  • Spätie: jetzt wo wir hier bei Essen sitzen, kannst du uns doch die Lagerfeuergeschichte erzählen.
  • Sandy: Da gibt’s nicht viel zu erzählen. Ist halt der Geist der Fabrik.

Mit Tod und Aufgabe und so ….

  • Sandy: gehen wir davon aus, es gab ein Tod beim Chemieunglück.
  • Meise: und der Geist …
  • Sandy: … selbst Giftgeister sind nicht alle böse.
  • M: Giftgeister? Sind die nicht ganz übel? Aber wenn er dich mag, kann er ja nicht so schlimm sein.
  • S: vor normalen Giftgeistern haltet euch lieber fern.
  • M: aber vor dem müssen wir keine Angst haben?
  • S: vor dem müsst ihr keine Angst haben. Im Moment.
  • Spätie: gibt’s auch Nettgeister oder Kuschelgeister?
  • Sandy: Kuschelgeister gibt’s nicht. Ihr habt nicht sehen wollen, was so’n Giftgeist mit Gangern anstellen kann. Eigentlich müsste man die Giftgeister hier vertreiben. Also nicht alle, aber die wirklich giftigen Giftgeister. Manche sind nett. Alles eine Frage der Dosis.

Wir besprechen, wie es weitergeht. Verkaufen.

Wir behalten die Waschmaschine für Neo’s Jugendzentrum. Spätie nimmt Überwachungswerkzeug.

Ich behalte das Comlink, einen Stick und das bessere Elektronik-Werkzeug. Und die Mikrowelle.

Den Rest geben wir Spätie zum Verkaufen.

  • Meise (zu Spätie): wenn du mit der Elektronik Hilfe brauchst, kann ich dir helfen.

Wir fahren wieder los zu Sandies Versteck. Im Wagen melden sich schon Chemie-Warnlampen. Eine Lagerhalle von Heile Welt Chemie. Nachdem wir in ihre Halle kommen, gehen die Warnlichter aus.

In einem Nebenraum liegt Plastpappe auf dem Boden, und Luftpolsterfolie. Und in der Halle in der Mitte sind Symbole im Kreis gemalt. Ein magischer Kreis? Und Chemieflaschen.

  • Meise: Ist das Magie? Was machst du hier?
  • Sandy: ich werde eins mit der Magie.
  • M: ich habe die Messgeräte gesehen, ich könnte hier ohne Auto gar nicht gesund herkommen.
  • S: Wäre vielleicht nicht so gesund. Ich fühl mich hier wohl.

Die Halle riecht wie frisch Chemiegereinigt.

  • Sandy: irgendjemand muss ja mal anfangen, hier den ganzen Dreck loszuwerden.

Wir tragen das Bett rüber.

Uns fällt nebenbei auf, dass wir Spätie noch gar nichts von den Teufelsrattenkindern erzählt haben. Die binnen weniger Monate erwachsen werden dürften.

Erwachen

Irgendwer schlägt mich. Mein Kopf tut höllisch weh. Sandy steht da. Schlafe ich noch? Spätie ist auch da. Ich bin doch wach. Kopfschmerztabletten. Eine halbe Flasche Energydrink ist noch da.

Spätie drückt mir stattdessen eine Flasche Wasser in die Hand.

Ich habe 24 Stunden verloren. 22 davon gibt es keine Matrix-Logs. Habe 7 Hell Energy Drinks getrunken.

  • Sandy: würde mir das im Vergleich anschauen?
  • Spätie: dass Elfen nicht damit klarkommen?
  • Sandy: du hast Schatten auf deiner Aura.

Ich kippe fast um, als ich versuche, aufzustehen. Kann mich grade so an Spätie festhalten. Zum Glück nicht an Sandy, das wär noch viel peinlicher gewesen. Dass sie mich auch noch so sehen muss …

Wir fahren zu Mama Baos Garküche. Langsam wirkt die Tablette. Mama Bao bringt mir sogar einen Tee. Riecht seltsam.

Spätie telefoniert rum.

Die Getränke sind grade gestoppt. Das Gesundheitsamt will untersuchen. Besorgte Bürger demonstrieren vor dem Gebäude der Firma. Hier in der Nähe.

  • Spätie: hast du wieder Sonderangebot gekauft?
  • Meise: Gekauft? Sah interessant aus.
  • S: habe da einen Auftrag von meinem Onkel für einen einfachen, simplen Transport.
  • Meise: Kann ja kaum was schiefgehen, wenn’s einfach und simpel ist.
  • S: wäre besser, wenn Neo dabei wäre. Hat wieder mit Ausreißern zu tun.
  • Sandy: Tempelleben ist halt mühsam. Machen wir es doch schnell.

Spätie trinkt die letzte halbe Dose. Sandy sieht wohl nichts.

Der Tee und die Kopfschmerztabletten helfen. Dann fahren wir mit Spätie in einen Hof.

  • Zwerg: Hey, Simon, endlich bist du da! Ne ganze Lagerhalle können wir abräumen! Müssen nur schnell sein.
  • Spätie: Lass mich raten, die Hell Getränke GmbH.
  • Zwerg: Darfst da offiziell rein. Ist wohl kein Wachdienst. Vor dem Tor steht vielleicht jemand.

Ein LKW von den städtischen Versorgungsbetrieben. Damit die nicht misstrauisch werden, die Demonstranten.

  • Spätie: klingt nach einer Menge Spaß.
  • Zwerg: lass dich nicht festnehmen. Wie deinen Cousin. Und nimm alles drauf, wo die Liefernummer draufsteht. Wenn du noch was anderes mitnimmst ist auch OK.

Nicht bezahlte Getränkegrundstoffe abholen.

  • Spätie: wird gemacht.
  • Zwerg: wusst’ich doch, dass du der beste Mann bist.

Spätie sagt, das sei sein Onkel. „Schadet nichts, wenn er euch nicht sieht“. Schöne Frau und komischer Elf sind wohl nicht so gut zu zeigen.

Er hängt uns an und hängt an einem Parkplatz.

Sandy meint, ich sähe nicht mehr so schlecht aus. Der Monitor meines Decks zeigt so starke Effekte auf mein Hirn wie bei einem Schlaganfall.

Es gibt viele Nachrichten von besorgten Familienangehörigen und Mitbewohnern, dass jemand ungekippt sei. Drogen hängen mit drin. Erste Untersuchungen durch die Hell Getränke GmbH haben keine Giftstoffe gebracht.

Laut Matrix heißen die Schlieren, mein Geist ist angegriffen, Totengeister haben meine Energie gestohlen, Insektengeister waren in der Nähe, wie bei zu vielen Chinesischen Nudeln.

  • Meise: warum guckst du eigentlich nicht ständig auf die Aura?

Wir sind fast am Gelände. Spätie schickt eine Parksuchdrohne aus. Autos aus dem ganzen Rhein-Ruhr-Plex stehen rum und ein Megaphon plärrt. Ein Polizeiwagen und ein paar Sicherheitskräfte der Landwehr Sicherheitsgruppe sind am Tor.

Das Sicherheitsschloss des Nebengeländes (volvo Truck) leistet kaum Widerstand. Die Kameras lassen sich auf Tagmodus schalten und verwerfen die Aufnahmen.

Ich habe absurd gut gewürfelt.

Sandy spricht von einem Watcher.

Wir schneiden hinten den Zaun auf, um rauszukommen, legen ein Überbrückungskabel für den Messdraht auf den Boden und hängen den Zaun locker wieder hoch.

Wir essen noch beim AldiBurger. Kaufen Laborkittel und Brillen. Fahren dann zum Gelände.

  • Meise: Wir sind hier zum Prüfen. Könnt ihr uns bitte durchlassen?
  • Demonstrant: Wer bist denn du? Hol mal deinen Chef!
  • Spätie: Wir sind von der Stadt, machen den Laden hier mal zu!
  • Demonstrant: Die sind von der Stadt, um zu prüfen. Lasst die mal durch.
  • Wache: Ist eure Sache, wenn ihr hier wieder rausfahrt.

Sandie sieht einen Magier auf dem Gelände auftauchen, das Auto anschauen, dann wieder verschwinden.

Wir stellen den LKW an Rampe der Lagerhalle. Die Tür zur Produktionshalle ist offen. Eine riesige Abfüllmaschine, noch angeschlossen aber gestoppt.

Ich kletter auf die Maschine. Einläufe für Wasser, Zucker und Chemikalien. Fotografier die Dosierungsanleitung. Dann fallen mir doch die Kameras ein.

Sandy schaut den Mischkessel an.

  • Sandy: Vielleicht sollten wir da mal einen Probe nehmen.

Ich kletter auf den Kessel, versuche reinzuschauen. Sandy hält mich plötzlich von hinten fest. Will selbst schauen. Ich will weiterschauen, aber ich kann ihr nichts abschlagen.

Sie sieht einen Geist, der sie reinruft. Nicht so nett.

  • Sandy: was machst du denn da drin, Geist?

Er ist in Ketten.

  • Sandy: wer hat dich denn da angekettet.
  • Geist (in Sandies Kopf): Mein Meister, der will, dass ich meine Aufgabe vollbringe.
  • S: dafür muss er dich anketten? Wer ist denn dein Meister?
  • G: nicht so ein schwacher Mensch wie ihr. Derjenige, der mich besiegen konnte. Deswegen ist er mein Meister.
  • Sandy: Meise, hier drin ist ein Geist. Man hat ihn angekettet, dass er hier etwas tut. Kein Geist, den du als Friede Freude Eierkuchen Geist bezeichnen würdest. Je länger ich brauche, desto wahrscheinlicher ist es, dass sein Beschwörer auftaucht. Wir könnten auch einfach jemandem sagen, hier ist ein böser Geist, der verseucht euer Zuckerwasser.

Ich fahre einen Labor-Rollwagen als Sichtschutz auf die Rampe und nehme zufällig Messgeräte raus.

  • Spätie (Laut): Gibt hier doch einiges zu beschlagnahmen!
  • Demonstrant 1: Yeah! Beschlagnahmen!
  • Denomstrant 2: Passt auf, da gibts böse Schwingungen, meine Hexe hat mich davor gewarnt!
  • Meise (sehr leise): stimmt …

Als der Wagen fast voll ist, geht Spätie ins Labor und wir suchen nach teuren Sachen zu klauen.

Kommnummern: Chef und Wenn’s Probleme gibt, hier anrufen.

  • Sandy: Kannst du auf die Videoüberwachung zugreifen? Wer an dem Kessel gearbeitet hat.

Ich bekommen im Labor Technikerzugriff. Finde nur komische gekaufte Metalle. Aber die Messreihen ändern sich weit am Anfang, noch im Testbetrieb, plötzlich stark. Zahlen gehen auseinander und es gibt einen Kommentar: ??? wie kann das sein? Die Chemikalien können sich doch gar nicht auf die Art verbinden. Vor sechs Wochen.

Das Ergebnis hat sich wohl geändert.

Spätie sieht über die Drohne eine schwarze Limousine vor dem Tor. Wir packen schnell die Sachen und springen in den LKW. Spätie fährt an der Limousine vorbei, durch den Zaun.

Sandy warnt uns vor einem Watcher, der uns verfolgt. Er will sie haben.

Ich komme rein, werde Admin und werfe den Rigger raus und schicke sie an Koordinaten, die Spätie mir nennt.

In einem belebten Gebiet meint Sandy, dass sie den Watcher ausgeknipst hat.

  • Sandy: Ups, das war zu arg.

Der Onkel wartet schon.

  • Onkel: Simon, Simon, schön, dass du wieder da bist! Alles geklappt? Können wir den Wagen und die Nummer weiterbenutzen?
  • Spätie: Nummer vielleicht nicht. Weißt du, warum der Pleite gegangen ist?
  • O: Einer von denen hat mir bei der Untersuchung gesagt, das würde nicht gut gehen und dann müssen sie dicht machen.
  • S: Hat er was von Feinden erzählt?
  • O: Ich glaub nicht, dass sein Mitgeschäftsführer von dem Geschäft wusste. So’n Reicher mit Beziehungen, was mit schwarzer Loge und so. Sein Vater muss was zu tun haben. Die Drinks sind übrigens echt gut.
  • Meise (per Com): solltest du sie nicht vor dem Zeug warnen? Sandy meinte, das ist irgendwie nicht so nett.
  • O: die haben uns das Zeug verkauft.
  • S: hast du ein Interesse daran, dass er das weitermachen kann?

Besprechen, ob ein Treffen mit dem Geschäftsführer möglich wär. In einem Cafê in der Gegend. Hat ihm eine Nachricht geschickt.

Mit langen Grüßen an die Familie und einem Handschlag verabschiedet sich Spätie, nimmt noch einen der selbstfahrenden Gabelstapler mit in seinen Wagen, dann fahren wir wieder.

  • Spätie: Habt ja mitgehört. Der hat doch sicher ein Interesse daran zu wissen, was da passiert ist.

Wenn der Geist grade gebannt wurde, kann er nur einen Tag lang gespürt werden. Wir essen und sind planlos. Am nächsten Vormittag kriegt Spätie eine Info. 17:00 Uhr Treffpunkt, Cafê beim Einkaufszentrum.

Sandy meint, meine Aura ist wieder normal. Sie und ich gehen vorher schon ins Cafê. Aber ein knallgelber Sportwagen hält auf dem Behindertenparkplatz.

Ich hole Sandy Kuchen mit viel Zucker und Sahne. Zeug, das ich sonst nur gratis nehmen würde, aber teurer. Hole mir

Dynamischer Mann mitte 30 in schickem Anzug kommt ins Cafê zur Bedienung. „ich wollte mich mit den Verkäufern treffen“.

  • Spätie: Nennen Sie mich Spätie.
  • ? Nennen Sie mich am Besten Christof. Stoffel.
  • Stoffel: Geben Sie mir … Afrikanischer Cafê … extra Röstung, …

Ich muss aufs Klo. Grade jetzt. Schrecklich peinlich.

Als ich zurückkomme, haben sie ihm schon erzählt, was sie gesehn haben.

  • Stoffel: Wahrscheinlich war das wieder so’n Versuchsprojekt. Ich sag’s Ihnen im Vertrauen: mit dem Mann wollen sie keinen Ärger haben. Können sich sicher sein, dass sie einen Stein bei mir im Brett haben.

Ich geb ihm noch die Messdaten.

  • Stoffel: kann nicht schaden, die Daten zu haben, wenn es vor Gericht geht. Vielleicht die Vertuschung meines Partners mitmachen.
  • Sandy: Sie wissen am Besten, was sie damit machen.
  • Stoffel: wenn was ist, werde ich sie wieder über Hertel benachrichtigen.
  • Spätie: sie haben ja Ihren Kaffee noch gar nicht getrunken.
  • Stoffel: ja, danke …

Er geht in Gedanken versunken weg.

  • Meise: glaubt ihr dem jetzt wirklich?
  • Spätie: vielleicht haben wir schon morgen einen Auftrag. Vielleicht einen richtig großen.

Frage Sandy, was sie eigentlich wollte.

  • Meise: wolltest du nicht was in die Richtung machen? Kann dir da nicht jemand helfen? Hat der nicht was von schwarzen Logen gesagt? Weißt du nicht was davon?
  • Sandy: woher sollte ich? Das ist wie mit den Bonzen in der Industrie, die wirklich wichtigen kennst du nicht.
  • Meise: die würden sich ja nicht alle auf der gleichen Insel treffen oder so.

Uh, peinlich.

  • Sandy: so richtig mächtige Magier kannst du nicht erkennen. Die können sich maskieren.
  • Meise: und du kannst das nicht? Das heißt alle können sehen, dass du Magie kannst?
  • Spätie: Sowas fragt man eine Frau nicht.

Ich hole hoch rot noch einen Kuchen für Sandy. Soviel Chemie wie möglich. Wie sie es mag.

Die Daten kommen in einen toten Briefkasten zur Sicherheit. Dann gehen wir nach Hause und sehen in den Nachrichten, dass es einen Diebstahl gab. Große Teile der Anlage verwüstet. Man hat gesehen, dass sie mit einem städtischen Fahrzeug geflohen sind. Eine kleine, schmächtige Person und ein Zwerg. Die ganzen Daten sind leider nicht mehr auffindbar: Speicher mit starken Magneten zerstört.

In den Kommentaren steht, dass das sicher nicht die im Städischen Wagen waren, sondern die Limousine. Bis die Kommentare verschwinden.

Mache für uns alle Sticks mit den Daten, für Tote Briefkästen.

Als wir essen, kommt jemand rein:

  • ?: Ich habe gehört, ihr habt Probleme mit den Betonfäusten.
  • Spätie: wer bist du?
  • ?: Ich bin Billi von den Sumpfratten.
  • S: Wie das Regal?
  • Billi: habe ich ja noch nie gehört?
  • S: ach echt nicht?
  • B: ich habe gehört, dass ihr euch in giftigen Umgebungen ganz gut zurechtfindet?
  • Sandy: ist ja nicht alles irgendwie giftig.
  • B: hätte einen Job für jemanden, der mirn Stück Kanal säubert?
  • S: was heißt säubert?
  • B: dass da keine Geister mehr auftauchen.
  • Spätie: Wie soll uns das gegen die Betonfäuste helfen?
  • B: dann helfen euch die Sumpfratten. Wir sorgen dafür, dass die Versorgung hier aktiv bleibt.
  • S: ihr seid doch da eh unterwegs.
  • B: vergiftete Gebiete sind immer irgendwie schwierig.
  • Meise (leise zu Sandy): das ist doch eh, was du machen willst, oder?
  • Sandy (vernichtender Blick): Pssst!

Ich werde noch viel kleiner. Warum sag ich schon wieder was falsches.

  • Sandy: 200m ist schon verdammt lang.
  • Billi: wie gesagt, kein Ärger mehr mit den Bedonfäusten.
  • Spätie: kein Ärger mehr ist ja schon gut. Aber was haben wir davon?
  • B: würdet Vorzugspreise bei Transportmitteln bekommen.
  • S: denk da eher an Vorzugsverträge mit dem freigewordenen Gebiet.
  • B: wollen die Gang nicht verdrängen, setzen sie nur unter Druck. Wollen das Gebiet unter dem Gebiet für uns haben.
  • S: ihr könntet uns auch einfach dafür bezahlen. Ich geh davon aus, dass da auch noch was anderes für euch rausspringt.
  • B: komme auch anders zurecht.
  • Sandy: die Betonfäuste sollten dann in Zukunft sehr freundlich zu uns sein.
  • B: wenn ihr euch nicht wieder mit ihnen anlegt.

Er gibt uns einen detaillierten Plan des Kanalisationssystems, aber unr von genau der Stelle, in der Nähe der Fabrik. Westlich des verseuchten Gebietes.

Namen

Gruppe

  • Meise alias Sylas Meier-Schwarz
  • Sandy alias Eleonore Sybille Sanders
  • Spätie alias Symon Hertel
  • Neo alias Son Fischer
rheinschatten-meise.png
Abbildung 1: Meise bei seinem üblichen „Einkaufen“.

NSCs

  • Giftgeist Phillip.
  • Betonfäuste (lokale Gang). Einen hat Spätie in die Eier geschlagen.

Orte

  • Mama Baos Garküche, am Rostkessel, Nudelbar
  • Automatenladen, den Meise immer plündert
  • Zwergentrinkhalle „Prost“
  • Wa(s)chsalon „Weiße Ware“
  • Das Gemeindezentrum von Neo

ArneBab 2026-01-18 So 00:00 - Impressum - GPLv3 or later (code), cc by-sa (rest)